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Willkommen auf unserem Blog! Hier berichten wir über Kommunikation, Kreativität, multimediale Inhalte, digitale Strategien und unsere Arbeit bei Allison + Partners.

11 MARCH 2021 //     

Zusammenarbeit auf Distanz - Geografische Entfernungen in einer globalen Belegschaft überbrücken

Ein Projekt mit Teamkolleginnen und -kollegen über Zoom koordinieren, den virtuellen Kontakt zu Kundinnen und Kunden halten, neue Geschäftsbeziehungen ohne persönliches Kennenlernen aufbauen – mit der Pandemie hat sich für viele die Arbeitsstruktur grundlegend verändert. Doch für uns als globale Marketing- und Kommunikationsagentur gehört die virtuelle Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg und das Überbrücken von geografischen Entfernungen zum beruflichen Alltag.

Fragt man unsere Kolleginnen und Kollegen nach den Aspekten, die ihnen an unserer Arbeit am besten gefallen, antworten viele, dass es vor allem die Internationalität unserer Agentur ist, die ihnen besondere Freude bereitet. Jede und jeder von uns hat – entweder bei der Kunden- oder der internen Agenturarbeit – mit Kollegen in anderen Büros weltweit zu tun. Einige konnten vor der Pandemie noch persönliche Kontakte knüpfen, andere kennen sich nur virtuell – die Zusammenarbeit funktioniert trotzdem, denn Allison+Partners mit seinen beinahe 30 Büros auf vier Kontinenten legt großen Wert auf eine kollaborative globale Zusammenarbeit, ungeachtet der Entfernungen.

Egal, ob ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin aus New York, Phoenix, London, Singapur oder Mumbai kommt: Wenn er oder sie ein A+P- Büro an einem anderen Standort betritt, sollte sofort das Gefühl eintreten, im eigenen Büro unter Kollegen zu sein, mit denen man jeden Tag arbeitet.

Mit all der modernen Technologie, die uns zur Verfügung steht, ist dies theoretisch eine leichte Aufgabe. Viele von uns wissen allerdings nur zu gut, wie schwer es sein kann, neue Technologien zu übernehmen oder einen wirklichen Mehrwert daraus zu ziehen. Wir nutzen schließlich bereits eine ganze Reihe davon. Wie viele von uns können denn noch die Anzahl der Kommunikationsplattformen, auf denen sie unterwegs sind, an einer Hand abzählen?

Mit der COVID-19-Pandemie hat sich die Bedeutung von moderner Technologie noch einmal grundlegend geändert und uns dazu gebracht, ihr gegenüber offener zu sein. Dadurch haben sich auch Kommunikation und Zusammenarbeit drastisch verändert.

Welche drei Schlüsselelemente und Lektionen für die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg lassen sich im Jahr 2021 daraus ziehen?

Ausgiebige Kommunikation und aktives Zuhören

In der Öffentlichkeitsarbeit wird der Satz "Kommunikation ist das A und O" sehr oft verwendet. Das mag sein, aber wie effektiv ist Kommunikation, wenn die Bedeutung hinter dem Gesagten nicht verstanden wird? Wer in globalen Teams arbeitet, muss nicht nur die geografische, sondern auch die kulturelle Kluft überbrücken.

Der erste Schritt ist es, nichts als gegeben vorauszusetzen. Das setzt die Fähigkeit voraus, Abstand zu den eigenen Vorurteilen zu gewinnen und sich in die Lage der anderen zu versetzen, um deren Position zu verstehen. Kommunikation ist das Mittel, mit dem wir menschliches Verhalten ausdrücken. Wer sich auf die Nuancen des menschlichen Verhaltens und die Beweggründe dahinter einstellt, beginnt den Zweck dieser Kommunikation zu verstehen – sowohl verbal als auch nonverbal.

Als zweites sollte dem Gegenüber immer durch nonverbales Verhalten sowie reflektierte Äußerungen und Fragen das Gefühl des aktiven Zuhörens vermittelt werden. Im persönlichen Gespräch bedeutet dies beispielsweise, dass der Laptop geschlossen und das Telefon weggelegt wird. Virtuell bedeutet es, dass andere Apps geschlossen sein sollten und die volle Aufmerksamkeit auf das anstehende Meeting gerichtet ist – kein Multitasking! Um die nonverbale Kommunikation zu erleichtern, lassen Sie die Kamera bei Video-Anrufen eingeschaltet, sodass Sie und Ihr Gegenüber Blickkontakt halten können.

Drittens: Beschreiben Sie genau, worauf Sie hinauswollen – und wählen sie für diesen Zweck das richtige Kommunikationsmedium. Stellen Sie sicher, dass es für die Person, die Aufgabe und den jeweiligen Bedarf am besten geeignet ist. Das kann eine E-Mail, ein Chat, ein Telefon- oder Videoanruf oder sogar eine Sprachnotiz sein. Da es nicht mehr möglich ist, mal eben bei jemandem am Schreibtisch vorbeizuschauen, muss überlegt werden, wie Bedürfnisse am besten kommuniziert werden können.

Das Teamgefühl stärken und Zusammenarbeit fördern

Die COVID-19-Beschränkungen haben dazu geführt, dass viele Menschen längerfristig von zu Hause aus arbeiten. Das zwingt dazu, den eigenen Remote-Arbeitsstil zu überdenken – was wiederum dem team- und büroübergreifenden Arbeiten zugutekommen kann.

Um bessere Zusammenarbeit zu fördern, sollte man sich darum bemühen, das Team wirklich kennenzulernen. Damit sich alle gehört und gesehen fühlen, sollte jeder und jede aktiv nach Beiträgen und Ansichten gefragt werden. Dabei ist es wichtig, offen für Meinungen und Vorschläge zu bleiben.

Globale Teams können sich über mehrere Länder erstrecken und verschiedenste kulturelle Hintergründe haben. Daher ist es wichtig, eine kollaborative Arbeitsumgebung zu schaffen, in der lokale Expertise und strategisches Verständnis für den jeweils eigenen Markt geschätzt werden. Einzel- und Gruppengespräche können zusätzlich das Gefühl von Zusammenhalt im Team fördern.

Auch mit einfachen Gesten können Sie zeigen, dass Sie Ihr Gegenüber aus einem anderen Büro wertschätzen. Kommen Sie Ihren Kollegen und Kolleginnen in anderen Zeitzonen entgegen und legen Sie beispielsweise Video-Termine so, dass alle gut daran teilnehmen können.

Ein Gleichgewicht finden

Unternehmen müssen die Herausforderung lösen, ihre Mitarbeiter in dieser neuen Arbeitsumgebung zu unterstützen und zu führen. Dabei müssen sie ein Gleichgewicht zwischen sich ständig ändernden Richtlinien und zwischenmenschlicher Feinfühligkeit finden.

Jetzt, da Technologie uns näher zusammenbringt, weicht die Idee einer strikt getrennten Work-Life-Balance einem Konzept, in dem Arbeit und Privat immer mehr verschmelzen. Dabei muss jedoch auf die Grenzen unserer Kollegen und Kolleginnen geachtet werden und darauf, wie sie ihren Tagesablauf an die aktuellen Bedingungen des Homeoffice angepasst haben. Nicht außer Acht gelassen werden sollte auch die zusätzliche psychische Belastung, die durch den Lockdown, den Umgang mit einem kranken Familienmitglied oder möglicherweise durch die eigene Erkrankung entstehen kann.

Einfühlungsvermögen zu zeigen, indem man sich mitfühlend und unterstützend verhält, ist hier wahrscheinlich der wichtigste Ansatzpunkt. Dr. Brené Brown erklärt dies recht gut in einer kurzen Animation von The RSA, in der sie über den Unterschied zwischen Sympathie und Empathie spricht. Um wirklich empathisch zu sein, so ihre Argumentation, muss man verletzlich sein und zulassen, den Kummer des Gegenübers wie den eigenen zu spüren.

Darum ist teamübergreifende Zusammenarbeit so wichtig

Die PR- und Marketinglandschaft ist im ständigen Wandel, selbst wenn wir uns nicht gerade inmitten einer Pandemie befinden. Wenn man die aus der Pandemie resultierende Ungewissheit mitberücksichtigt, ist die Veränderung in der Branche so groß wie noch nie. Das Arbeiten aus der Ferne hat die Wichtigkeit globalen Denkens und globaler Kampagnen verdeutlicht – und gezeigt, wie wertvoll es ist, sich auf globale Teams verlassen zu können, die vielfältige Erfahrungen und lokales Fachwissen mitbringen.

2021 sollten wir uns deshalb immer vor Augen halten, dass beständiger Austausch und ununterbrochenes Lernen nicht auf der Strecke bleiben müssen, wenn wir von zu Hause aus arbeiten. Zum Wissensaustausch können beispielsweise Content-Hubs mit Trainings zur beruflichen Entwicklung, Podcasts, Newsletter usw. genutzt werden. Die globale Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen trägt dazu bei, andere Sichtweisen und Arbeitsweisen kennenzulernen, und ist daher genauso wertvoll wie ausreichende Pausen einzulegen, um Burnout zu vermeiden.

Internationale Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor

Nicht jede Art der Kommunikation und nicht jeder Arbeitsstil passt für alle Teammitglieder gleich gut – das gilt besonders für die Arbeit in einem globalen Team. Wenn Unternehmen sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen über Grenzen hinweg einen kollaborativen Ansatz für Kommunikation und Innovation verfolgen, werden sie letztendlich eine produktivere und offenere Kommunikationslinie haben – was den Erfolg des gesamten Unternehmens beeinflusst.

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