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8 November 2021  //       //  Opinion

Wir meinen alle – A+P auf der Reise zur gendergerechten Sprache

Gendersternchen, Gendergap, Gendern im Allgemeinen – das Thema geschlechtergerechte Sprache ist omnipräsent. Zahlreiche Moderator:innen, Medien und auch Unternehmen achten in ihrer Kommunikation bereits darauf, alle Geschlechter in ihrer Kommunikation gleichwertig zu adressieren. Als Kommunikationsagentur ist auch Allison+Partners darauf bedacht, durch Sprache niemanden auszuschließen. Wie unsere Reise zur „richtigen“ Form des Genderns aussah, und wie wir feststellen mussten, dass es keinen einen „richtigen“ Weg gibt, möchten wir hier gerne mit Ihnen teilen.

Der Startschuss der gendergerechten Sprache bei Allison+Partners

Im Laufe des letzten Jahres hat sich bei uns ein DE&I-Komitee gebildet (Diversity, Equity and Inclusion), das sich speziell dafür einsetzt, dass das Thema Diversität bei Allison+Partners in allen Bereichen großgeschrieben wird: Religion, Herkunft, Alter, sexuelle Orientierung, Behinderungen, soziale Herkunft und eben auch das Geschlecht. Bewusstsein schaffen war der erste Schritt. Ein offener Zugang zu Diversität, das regelmäßige Auseinandersetzen mit Teilaspekten des weiten Themenfelds und eine offene Diskussionskultur sind seither in unserem Agenturalltag ein fester Bestandteil.

Letztendlich kam der Anstoß für das Projekt „Gendern“ von einem unserer Kunden. Wir wurden um Hilfe gebeten, das Thema geschlechtergerechte Sprache zu adressieren und eine Entscheidungsgrundlage anzubieten. Da hieß es dann erst einmal „Recherchieren“: Welche verschiedenen Optionen für das Gendern gibt es? Welche Formen werden von Unternehmen und Medien bereits eingesetzt? Gibt es gesetzliche Richtlinien und wo müsste überhaupt überall gegendert werden? Anhand dieser Informationen konnte sich unser Kunde orientieren und innerhalb des Unternehmens identifizieren, wie die gendergerechte Reise weitergehen soll.

Es lebe der Doppelpunkt: Allison+Partners gendert jetzt

Nachdem wir uns so intensiv mit dem Thema gendergerechter Sprache auseinandergesetzt haben, war es Zeit, auch auf uns selbst zu sehen. Nur zu diskutieren war uns nicht mehr genug. Als Kommunikationsagentur wollen wir unsere Diversitätsbemühungen auch über unseren Umgang mit Sprache sichtbar machen. So schnell dies Konsens war, so lange dauerte es, die Frage nach dem WIE zu beantworten. Alle Optionen auf dem Tisch liegend wurde anonym abgestimmt, um eine tragfähige Entscheidung zu erreichen. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Gendersternchen und Doppelpunkt. Und gemäß der Formel „Punkt vor Strich“ setzte sich die Doppelpunktvariante knapp durch.

Der Doppelpunkt zwischen der Grundform und der weiblichen Endung (z.B. Mitarbeiter:innen) schließt alle Geschlechter mit ein. Auch zahlreiche Medien und weitere Kommunikationsagenturen nutzen ihn für ihre Kommunikation. Die Besonderheit für A+P: Die Schreibweise mit Doppelpunkt wird bei uns mit der geschlechtsneutralen Schreibweise (z.B. Lehrkräfte anstatt Lehrer:innen) ergänzt – und eines ist ganz klar: Wir gendern nicht auf Kosten der Grammatik. Korrektes Deutsch ist auch beim Gendern ein Muss. In kürzester Zeit haben wir unserer Entscheidung entsprechend unsere gesamte Webseite überarbeitet und kommunizieren von jetzt an nach außen auf Instagram und auf dem Blog in geschlechtergerechter Sprache.

Unsere Guidelines als Whitepaper zum Download

Unsere eigene Reise hin zur geschlechtergerechten Sprache soll aber damit noch nicht zu Ende sein. Mit unserer Beratung konnten wir bereits zwei Unternehmen in ihrem Entscheidungsfindungsprozess hin zu einer passenden Form der gendergerechten Sprache unterstützen. Und es sollen noch weitere folgen.

Deshalb haben wir die für uns wichtigsten Guidelines in Form eines Whitepapers zusammengestellt, das wir gerne auch Ihnen zum Download anbieten. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Ihnen damit auf dem Weg zu mehr sichtbarer Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion für Ihr Unternehmen helfen konnten. Und natürlich stehen wir jederzeit auch gerne zu tiefergehenden Gesprächen dazu bereit.

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