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Willkommen auf unserem Blog! Hier berichten wir über Kommunikation, Kreativität, multimediale Inhalte, digitale Strategien und unsere Arbeit bei Allison + Partners.

2 SEPTEMBER 2019 //     

Wie Videos Thought-Leadership-Kampagnen unterstützen können

Mit Worten den Ton angeben, die Diskussion bestimmen und Einfluss auf eine bestimmte Branche, einen bestimmten Bereich oder sogar die breite Öffentlichkeit haben: Das sind gängige Ziele von Thought-Leadership-Kampagnen in der Öffentlichkeitsarbeit. Der Weg zum Thought Leader erfordert Wissen, Mut und Zeit – und vor allem einen langen Atem.

Eine gute Möglichkeit zur Amplifikation des Thought Leader Messagings sind Videos. Durch lebendigen, emotionalen und gut platzierten Video Content wird die richtige Zielgruppe erreicht und angesprochen. Ein weiterer Vorteil: Die Reichweite des Messagings wird vervielfacht. Videos können beispielsweise im Rahmen einer Gesamtstrategie ergänzend zu Textbeiträgen oder als Reaktion auf aktuelle Themen im Fachbereich des jeweiligen Thought Leaders veröffentlicht werden. Diese Art von multimedialem Content fördert seineSichtbarkeit und gibt der Brand eine menschliche und authentische Komponente.

Welche Arten von Video Content eignen sich?

Um die Zielgruppe passgenau ansprechen zu können, darf nicht einfach wahllos drauflosgefilmt werden. Idealerweise unterstützt die Art des Videos den Inhalt der Thought-Leadership-Kampagne. Darum spielen die Aussage und Stoßrichtung des Videos eine entscheidende Rolle. Es kommt nicht nur darauf an, was gesagt wird, sondern auch, wie es gesagt wird. Die Grundlage dafür ist die Bestimmung des passenden Video-Formats. Da eine Einzelperson bei Thought-Leadership-Kampagnen im Fokus steht, muss sich dies auch im Video spiegeln. Die folgenden Arten von Videos eignen sich dafür besonders:

Talking-Head-Video

Eine einfache, aber vielversprechende Videoform ist das „Talking Head“-Video. In dieser Art von Bewegtbild-Content adressiert der Thought Leader direkt sein Publikum. Er spricht mit Blick in die Kamera und sein Text basiert auf einer direkten Ansprache des Zusehers. Die Messages werden dabei in persönlicher und authentischer Form wiedergegeben – möglichst ohne Marketing-Floskeln.

Authentizität und die menschlich-emotionale Bindung zum Zuschauer stehen dabei über der perfekten Wiedergabe des Textes.

Die Videolänge sollte eineinhalb Minuten, maximal aber drei Minuten nicht überschreiten, um das Video nicht mit Informationen zu überfrachten oder den Zuschauer nach einer gewissen Zeit zu langweilen. Video sollte maximal über drei Schlüsselbotschaften gesprochen werden.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, die es erlauben, längere Videos zu produzieren. Beispielsweise wenn ein Thema zu komplex ist, um es in der Kürze der Zeit vollständig abzuhandeln. Was man jedoch nicht unterschätzen darf: Gerade in Videos, die eine Länge von drei Minuten überschreiten, muss man wirklich etwas Bedeutendes zu sagen haben, damit man die Zuseher nicht schon nach kurzer Zeit verliert.

Um das Video bildlich etwas aufzulockern, können auch Schnittbilder, die zum jeweiligen Thema passen, von Zeit zu Zeit über den Sprecher gelegt werden.


A+P Influencer Trends Report: In diesem Talking-Head-Video werden die aktuellen globalen Influencer-Trends zusammengefasst und erklärt, wie man Influencer für seine Brand nutzen kann.

Keynote-Video

Spricht der angehende Thought Leader auf einer Messe, einem Event oder einer Konferenz, lohnt es sich, die Rede als Video aufzuzeichnen zu lassen (idealerweise mit zwei Kameras, einer „Totalen“, die den Raum und den Sprecher zeigen und einer „beweglichen Kamera“, die Schnittbilder des Sprechers und des Publikums einfängt). Vorsicht: In jedem Fall muss im Vorfeld eine Drehgenehmigung beim Veranstalter eingeholt werden.

Mit dem aufgenommenen Material kann dann ein „Highlight“-Schnitt mit den besten Aspekten der Rede erstellt werden. Dieser sollte, je nach Länge der Rede, abermals drei Minuten nicht überschreiten.

Es besteht weiterhin auch die Möglichkeit, die gesamte Keynote auf der Homepage oder den Social-Media-Kanälen zu veröffentlichen, wenn der Inhalt die vorher vereinbarten Thought-Leader-Themen wiedergibt.

So können die wichtigsten Inhalte einer Rede einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden, als „nur“ den Gästen, die die Keynote „live“ verfolgten.

Appropos „live“: Bei sehr eloquenten und geübten Sprechern kann es sich auch anbieten, die Keynote live zu streamen, entweder auf einer Social-Media-Plattform oder auf der Homepage. Durch die immer größere Beliebtheit von Live-Content können so unter Umständen noch mehr Menschen der Zielgruppe erreicht werden.

Image-Film, Animationsvideo und Co.

In selteneren Fällen können sich auch Image-Filme oder Animationsvideos eignen. Allerdings muss man bei einem Imagefilm aufpassen, dass die Person nach wie vor glaubhaft und authentisch agiert und die Story nicht aufgesetzt und künstlich wirkt.

Unter allen Umständen sollte man vermeiden, sich als Person zu sehr in den Vordergrund zu spielen. Das lässt einen Sprecher wenig sympathisch wirken. Der Fokus bei dieser Art von Videos sollte immer auf dem Inhalt und nicht auf der Person liegen.

Auch Animationsvideos eignen sich nur manchmal in Thought-Leadership-Kampagnen – und zwar dann, wenn Themen besonders komplex sind und einer einfachen und anschaulichen Erklärung bedürfen. Hier gibt es dann auch die Möglichkeit eines Hybrid-Videos zwischen Animation und Talking Head. So können schwierige Inhalte vereinfacht und animiert dargestellt werden und der Thought Leader findet trotzdem genug Raum, um die menschlich-emotionale Komponente ins Spiel zu bringen.

Auf welchen Kanälen sollte man diese Videos veröffentlichen?

Pauschal gibt es auf hier nicht die eine richtige Antwort. Je nach Zielgruppe und Branche eignen sich verschiedene Plattformen, von LinkedIn bis zur eigenen Homepage, um diese Videos zu veröffentlichen.

Es hängt auch von der Gesamtstrategie der Thought-Leadership-Kampagne ab. So können Instagram oder Facebook für Consumer-Brands interessante Kanäle für die Veröffentlichung sein – während sich bei B2B-Unternehmen LinkedIn oder die eigene Homepage anbieten. Auch die dazugehörigen Marketing-Aktivitäten müssen für die Platzierungen berücksichtigt werden.

Grundsätzlich sollte man aber darauf achten, Videos über verschiedene Kanäle zu verbreiten. Das steigert die Reichweite und man kann seine Marketing-Aktivitäten bündeln.

Keine Angst vor Bewegtbild

Natürlich kostet es Überwindung, vor eine Kamera zu treten. Natürlich macht man sich damit auch in gewisser Weise angreifbar – und natürlich können Videos, wenn schlecht produziert, auch kontraproduktiv sein und eher das Image und die Kampagne schädigen als fördern. ABER: Wer sich traut, einen verlässlichen Produktions-Partner an seiner Seite hat und klar und authentisch seine Messages transportiert, der kann mit Videos eine Reichweite erreichen, die andere Arten von Content deutlich in den Schatten stellt.

Wenn Sie Interesse an einem Gespräch mit uns zu diesem Thema haben oder Fragen haben, dann kontaktieren Sie uns gerne unter AlltoldEU@allisonpr.com.

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