This site uses cookies to provide a streamlined experience. To learn more see our current privacy policy.
Wir sehen Dinge
Anders

Willkommen auf unserem Blog! Hier berichten wir über Kommunikation, Kreativität, multimediale Inhalte, digitale Strategien und unsere Arbeit bei Allison + Partners.

29 JUNE 2018 //     

Was der PR-Professional über SEO wissen muss

Suchmaschinenoptimierung ist längst nicht mehr nur eine Disziplin für die IT-Abteilung. Aber welche SEO-Kenntnisse braucht man in der PR? Wir klären auf: Welche SEO-Kenntnisse sind für PR-Berater wichtig? Warum sollte SEO von mehr als nur einem technischen Blickwinkel aus betrachtet werden? Und wie kann die PR von SEO-Wissen profitieren?

Sollte der PR-Berater etwas von SEO verstehen? Ja!

Kaum ein Unternehmen  hat heutzutage keine Website. Diese digitale Kommunikations-Plattform bedeutet für die PR-Branche nicht nur neue Möglichkeiten und neue Arten der Kommunikation, es bedeutet auch, dass man verstehen muss, wie dieser und andere digitale Kanäle funktionieren. Denn eines steht fest: Noch nie lief die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden so viel über digitale Kanäle wie heute.

Dabei liegt die Betreuung einer Website oder anderer digitaler Kanäle oft nicht mehr nur in der Hand der Digitalagenturen oder -berater. Den Content liefern viele unterschiedliche Stellen des Unternehmens – zu einem Großteil auch die PR-Agentur. Idealerweise greifen PR-Strategien und Website-Content Hand in Hand. Deshalb ist es ideal, wenn auch die PR-Berater über digitale Fachkenntnisse verfügen, um Einschätzungen geben, mit Web-Agenturen zusammenarbeiten oder eine vereinbarte digitale Strategie weiterführen zu können.

Verstehen, was Web-Traffic bedeutet

Doch wie kann ein Unternehmen eine erfolgreiche Website betreiben? Erst einmal muss dafür festgelegt werden, was „Erfolg“ in diesem Kontext bedeutet. Jede Website wurde mit einem bestimmten Ziel erstellt: die Verkäufe ankurbeln, über Services informieren, Abonnenten oder Unterstützer finden, eine Idee verbreiten. So unterschiedlich die Ziele sind, gibt es doch etwas, was sie verbindet: das Streben, der richtigen Zielgruppe die richtigen Inhalte zu bieten. Deshalb ist es essentiell, genau zu wissen, wen man mit seiner Website erreicht und ob dies mit dem Ziel übereinstimmt.

Vor allem sollten Website-Betreiber ein Auge darauf haben, wie viele Besucher sich die Seite ansehen und woher diese Besucher kommen. Erreichen sie die Website über Suchmaschinen oder Verlinkungen auf anderen Seiten (die berühmt berüchtigten Backlinks)? Wird ihnen die Seite bei Social Media vorgeschlagen oder erreicht man die meisten Besucher durch E-Mail-Newsletter?

Je nach Unternehmen, Website-Content und Zielgruppe können sich hier ganz unterschiedliche Zugriffsprofile ergeben. Diese Einblicke können auch für geplante PR-Aktionen wertvolle Hinweise liefern.

SEO-Strategien in der PR

Erst wenn man wirklich gute Einblicke in den Ist-Zustand gewonnen hat, kann eine sinnvolle Strategie erarbeitet werden, wie man den „Soll“-Zustand erreichen kann. Und genau hier kommt SEO ins Spiel – sei es über die Optimierung der Website auf bestimmte Begriffe, eine allgemeine Verbesserung der Nutzererfahrung auf der Website, um neue Besucher zu begeistern und länger zu halten oder auch um die Zusammenarbeit mit Werbemaßnahmen wie Google AdWords.

Wer für einen Kunden ein Online-Magazin betreut oder andere Texte für die Website liefert, sollte deshalb wissen, wie man Texte so schreibt, dass sie die definierten Suchwörter beinhalten, aber auch vom Publikum gerne gelesen werden. Denn nur wenn die Qualität eines Textes auch die Menschen, für die sie gedacht sind, überzeugt, hat man sein Ziel erreicht.

SEO und Technik

Daneben gibt es einige Faktoren zu beachten, die das Ranking bei Suchmaschinen beeinflussen: sinnvoll gesetzte H1- und H2-Tags, Keyword-Dichte, Textlänge, Anpassung für mobile Geräte, Regelmäßigkeit von Updates, Domain History, Richtigkeit des Codes, Schnelligkeit, Verlinkungen innerhalb der Seite, Backlinks…

Einige dieser Metriken sind leicht in Content-Management-Systemen umzusetzen. Andere bedürfen tieferes technisches Know-How. Muss der PR-Berater jedes dieser Parameter anpassen können? Nein! Aber er sollte wissen, dass es sie gibt, wie sie sich auf die Nutzererfahrung und den Suchmaschinen-Algorithmus auswirken und wer gegebenenfalls eine Optimierung vornehmen kann.

Content – ein unumstößlicher König

Daneben ist es auch wichtig, dass man einen guten Überblick hat, mit welcher Stellschraube die größte Veränderung bewirkt werden kann. Die Liste der Suchmaschinenparameter ist lang und deren Zusammenspiel komplex, jedoch ist nicht jeder Faktor gleich wichtig. Gerade mit der technischen Weiterentwicklung sind Suchmaschinenalgorithmen immer klüger geworden. Sie verstehen immer besser, wonach jemand sucht, und ob eine bestimmte Seite die Antwort darauf bieten kann. Außerdem legen sie immer größeren Wert auf exzellente Inhalte.

Eines darf man nie vergessen: Bei allem technischen Fortschritt ist Content noch immer einer der wichtigsten Faktoren im Google-Suchmaschinen-Algorithmus. Und das aus gutem Grund: Am Ende des Tages geht es darum, wer mit seinen Inhalten die Menschen überzeugen kann. Die Technik ist die Pflicht – der Content ist die Kür. Und genau diese Kür ist oft die Paradedisziplin des PR-Professionals.

Sophie Königsberger

Blog

Informationen landen direkt in Ihrem Posteingang.

Registrieren Sie sich noch heute.

de_en