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Willkommen auf unserem Blog! Hier berichten wir über Kommunikation, Kreativität, multimediale Inhalte, digitale Strategien und unsere Arbeit bei Allison + Partners.

31 MAY 2019 //     

Warum kontinuierliches Lernen uns nicht nur erfolgreich, sondern auch glücklich macht

Die Lernphase beschränkt sich längst nicht mehr nur auf Schule, Berufsausbildung und Studium. Im PR-Alltag begegnen wir ständig Neuheiten, Trends und Innovationen. Daher ist lebenslanges Lernen zum integralen Bestandteil der (Arbeits-)Welt geworden. Erfahren Sie warum Lernen glücklich macht und welche Vorteile schon wenige Minuten täglich bieten.

LMGTFY – Vom täglichen Suchen und Finden von Wissen

Arbeit und Lernen werden auch heute noch meist als zwei eigenständige Bereiche wahrgenommen. Fortbildungen, Seminare, Onlinekurse – das sind im Normalfall die Ressourcen, die Menschen nutzen, wenn sie sich weiterbilden möchten. Somit wird die Aneignung neuer Inhalte und Techniken auf wenige Tage im Jahr beschränkt. So ist zum Beispiel die obligatorische Weiterbildung für viele Unternehmen auch heute noch der bewährte Weg, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter auf dem neuesten Wissensstand sind. Doch so einfach ist es nicht mehr. Und das nicht nur, weil sich Themen und Inhalte ständig verändern und erneuern.

Längst hat sich auch die Wissensaneignung selbst mit der Digitalisierung gewandelt. „Lernen“ lässt sich nicht mehr altmodisch in eigene Einheiten getrennt vom Arbeitsalltag separieren. Dabei ist es schon längst selbstverständlich geworden, sich täglich weiterzubilden. So selbstverständlich, dass es den meisten nicht mehr bewusst ist und sie den eigenen Weiterbildungswunsch immer weiter vor sich herschieben.

Die einfachste Art der Vermittlung neuen Wissens ist es, nach einer Antwort zu suchen. Fast jeder, ob nun privat oder beruflich, sucht mehrmals täglich im Internet nach Antworten. Beim nächsten ähnlichen Problem hat man die nötigen Informationen dann parat. So lernen wir mehrmals täglich allein dadurch, dass wir eine Suchmaschine befragen und die gefunden Treffer sichten, evaluieren und nutzen.

Lernen endet nie – Veränderung auch nicht

Dadurch, dass die Vermittlung und Aufnahme von Informationen ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags – gerade auch der Kommunikationsbranche – ist, muss auch die Weiterentwicklung dieser Fähigkeit ausreichend Raum bekommen.

Lernen ist ein ständiger Prozess, der sich mit den Anforderungen im Job immer wandelt. Eine einzelne, isolierte Weiterbildung hier und da, ist somit nicht ausreichend. Eine prozentuale Aufteilung wie etwa 70/20/10, propagiert einen kontinuierlicheren Ansatz. Dabei gilt es 10 Prozent des Kompetenzerwerbs durch formale Seminare, 20 Prozent durch bewusste soziale Interaktionen, wie etwa die Kollegen um Rat fragen oder interne Trainings abhalten, abzudecken. Die restlichen 70 Prozent sind „learning by doing“. Dazu gehört auch, bei Wikipedia zu recherchieren oder aus Fehlern zu lernen.

Über die ideale Zusammensetzung lässt sich sicherlich streiten, doch spiegelt diese Sicht realistischer wider, dass Lernen als ganzheitlich gesehen werden sollte. Man kann es nicht vom Arbeitsalltag isolieren. Der Erwerb neuen Wissens wirkt sich positiv auf die Karriere, das Privatleben und die geistige Gesundheit aus. Dabei ist es wie mit den meisten guten Dingen: weniger ist mehr und Gewohnheiten machen den Unterschied.

Top 3 Gründe, um sich täglich herauszufordern

Wissen ist ein Karriere-Booster

Das trifft gleich in mehrerlei Hinsicht zu. Im Zeitalter von LinkedIn und Xing spricht sich große Expertise im eigenen Bereich schnell herum. Denn wer „up to date“ ist, kann sich auch aktiv in einschlägigen Diskussionsgruppen beteiligen oder sich auf seinem Profil ganz anders positionieren. Seminare und Weiterbildungen setzen hier Schwerpunkte, die Sie von der Masse abheben und damit auch interessant für Headhunter machen.

Darüber hinaus werden Sie auch als Experte in der eigenen Firma wahrgenommen. Ganz nebenbei steigert die Erweiterung der eigenen Kompetenzen auch das Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, Probleme zu lösen. Wer einen großen Wissensschatz zur Verfügung hat, der kann auf dieser Grundlage leichter improvisieren und fundierte Entscheidungen treffen.

Lernen hält gesund

Herausforderungen lassen uns wachsen. So ist es auch mit unserem Gehirn. Fordern wir es nicht heraus, so fällt es schwerer sich auf neue Inhalte einzulassen. Menschen können bis ins hohe Alter lernen. Da beim Wissenserwerb neue Verbindungen im Hirn entstehen, kann es sogar Krankheiten wie Demenz und Parkinson vorbeugen.

Das Gehirn kann wie ein Muskel trainiert werden. Durch regelmäßige Lerneinheiten und die Einübung von Fertigkeiten verdichtet sich das sogenannte Myelin, die Biomembran, die unsere Nervenfasern umhüllt. So können Impulse schneller weitergegeben werden, was auch die Lerngeschwindigkeit steigert. Die neuen und besseren Verbindungen im Gehirn machen den Wissenserwerb also einfacher und schneller.

Lernen macht uns glücklich

Werden wir mit etwas Neuem konfrontiert arbeitet unser Gehirn auf Hochtouren. Hauptsächlich wird aber das Hirnareal für Neuheiten und Belohnung aktiviert. Lösen wir eine komplizierte Fragestellung oder Verstehen wir einen komplexen Sachverhalt, so schüttet der Körper Dopamin aus. Wir sind glücklich und gleichzeitig motiviert, die ganze Lerneinheit oder das Seminar zu beenden. Ein erfolgreicher Abschluss löst dann neuerliche Ausschüttung des Glückshormons aus.

Zusätzlich werden gerade online Lerninhalte interaktiv und zugänglich aufbereitet. So macht die häppchenweise Kompetenzerweiterung Spaß und spornt an dranzubleiben. Inhalte werden auf diese spielerische Art auch langfristig im Kopf verankert, ohne dass stur auswendig gelernt werden muss. Schlussendlich weckt die Erweiterung des Horizonts immer wieder aufs Neue die eigene Neugierde. Eine Eigenschaft, die in jeder Branche, aber besonders in der PR wichtig ist.

Es geht um mehr als nur Selbstoptimierung – Fangen Sie an und lernen Sie etwas!

Sein Wissen beständig zu erweitern ist schon längst kein lebenslängliches Urteil mehr. Es ist mehr als lohnend, sich den anspruchsvollen Aufgaben im Arbeitsalltag zu stellen und Veränderungen mit Interesse zu begegnen, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken. Dabei geht es nicht vorrangig darum, sich zu optimieren, sondern regelmäßig aus der Routine auszubrechen und die Freude an der eigenen Arbeit aufzufrischen.

Vivien Trinkler

Blog

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