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MAY 25, 2018 //     

Wahre Größe zeigen - Von Nano- bis Mega-Influencern

Influencer-Marketing gewinnt immer mehr an Bedeutung im Unternehmensmarketing. Umso wichtiger ist es, dass man genau den richtigen Influencer für seine Marke oder sein Produkt findet – es muss nämlich nicht immer ein teurer Superstar sein, der das Unternehmen in der Öffentlichkeit präsentiert.

In unserer Serie zum Thema Influencer-Marketing widmen wir uns dem aufstrebenden Marketing-Zweig und erklären, wie das Ganze funktioniert, oder welche Strategien man dabei verfolgen sollte.  Und hier ist Teil 4: Den passenden Influencer für das Unternehmen finden.

Influencer-Marketing hängt vor allem von einem ab: Dem Influencer. Und so dürfen sich viele nennen: das geht vom Nachbarn, der über die Geschehnisse im Ort berichtet, bis zum weltbekannten Promi. Für Unternehmen ist bei der Auswahl des Influencers entscheidend, welche Ziele sie mit ihrer Influencer-Marketing-Strategie verfolgen und welche Zielgruppe sie erreichen möchten.

Jeder kann Influencer sein

Influencer kommen aus den verschiedensten Bereichen: Sie sind Social Media Aktivisten, Fachexperten, Blogger, Journalisten, Geschäftspartner, Kunden oder auch Mitarbeiter. Was wichtig ist, ist nicht ihr Beruf, sondern, dass sie für ein bestimmtes Thema brennen. Sie sind in ihrem Gebiet Experten und berichten im Idealfall unabhängig und authentisch über Produkte und Marken. So verleihen sie ihnen eine ganz persönliche Note und genau das ist es, wodurch sie bei ihren Lesern und Followern ein hohes Ansehen genießen.

Egal in welchem Bereich Influencer tätig sind, ihre Meinung hat Einfluss auf ihre Follower. Und so werden die Influencer zu Meinungsführern, Multiplikatoren und sogar Botschaftern für Produkte und Marken. Mit einigen Beiträgen vertreten Influencer nicht mehr nur eine bestimmte Zielgruppe oder Nische – nein, sie gehen viral. Das hängt allerdings oft davon ab, welche Branche sie mit ihren Beiträgen bespielen: von lokalen Themen, über fachspezifische Informationen bis hin zu Promi-News. Demnach unterscheidet man auch in der Größe der Influencer.

Aller Anfang ist klein: Die Evolution vom Nano- zum Mega-Influencer

Klein aber fein – der Nano-Influencer

Mit wenigen Followern und geringer Reichweite werden Influencer als Nano-Influencer bezeichnet. Die Engagement-Rate auf seinem Kanal ist dafür immens hoch. Seine Beiträge leben von Qualität statt Quantität. Oft sprechen Nano-Influencer ein kleines Fachpublikum an oder sind besonders ortskundig und regional aktiv. Sie geben beispielsweise Tipps zu Veranstaltungen oder Restaurants. Der neue Italiener um die Ecke könnte also super mit einem Nano-Influencer auf sein neues Restaurant aufmerksam machen

Fachliche Expertise und hohes Engagement – der Micro-Influencer

Micro-Influencer sind die nächste Stufe. Sie haben etwa bis zu 10.000 Follower und beschäftigen sich oft mit einem speziellen Thema. Ihre Meinung zum Thema wirkt als sehr glaubwürdig, was auch eine Engagement-Rate von bis zu 50 Prozent beweist. Hier sind besonders Unternehmen gut aufgehoben, die eine spezielle Zielgruppe statt der breiten Masse ansprechen wollen. Sporthersteller können beispielsweise mit Micro-Influencern im Fitness-Bereich mehr relevante Reichweite generieren als mit großen Fußballstars, denen auch Sportverweigerer folgen.

Die Masse macht’s – der Macro-Influencer

Quantität vor Qualität ist bei Follower-Zahlen ab dem sechsstelligen Bereich oft an der Tagesordnung. Diese Macro-Influencer versuchen eine künstliche Bindung an ihre Follower durch Aktualität zu schaffen und interagieren nur noch bis zu 25 Prozent mit ihnen. Deshalb sinkt auch der Wahrnehmungsfokus in der Masse oft ab.

Ihn kennt wirklich jeder – der Mega-Influencer

Die oberste Liga der Influencer nennt sich Mega-Influencer. Es sind Prominente und Weltstars, die schon im klassischen Testimonial-Geschäft unterwegs waren und ihre Bekanntheit auch in den sozialen Medien mit Follower-Zahlen im oberen siebenstelligen Bereich manifestieren.

Allerdings interagieren sie nur noch selten mit ihren Followern und haben eine Engagement-Rate von einem bis fünf Prozent. Für Unternehmen, die allerdings nur ihre Bekanntheit steigern wollen, ohne gezielt die Interaktion zwischen Zielgruppe und Unternehmen abzuzielen, eignen sich sowohl Macro- als auch Mega-Influencer.

Mit Postings zum Lebensunterhalt

Vor allem für Influencer, die das Posten in sozialen Netzwerken über den Hobbystatus hinaus betreiben, tut sich oft eine neue Geldquelle auf. Über die Preise und Bezahlungen in der Branche wird allerdings nicht offen gesprochen.

Einer Studie der Influencer-Plattform Brandnew und Facelift zufolge soll ein Influencer pro Post etwas weniger als 500 Euro verdienen, große Influencer wie Bibis Beauty Palace bekommen aber schon über 20.000 Euro pro Post.

International liegen die Preise bei etwa 500 bis 1.000 Dollar, wobei Mega-Influencer nach oben hin jede Grenze sprengen können, solange es eine Marke mitmacht. Die Creme de la Creme verdient pro Post etwa 10.000 bis 25.000 Dollar, höhere Gagen gibt es nur selten. Nur Selena Gomez bekommt laut W&V bis zu einer halben Million Dollar für einen einzigen Post.

Nicht die Reichweite zählt, sondern die Relevanz

Oft greifen Unternehmen aber nicht so tief ins Portemonnaie, wenn es um Reichweitengenerierung durch Influencer geht. Viele setzen bislang auf die Gruppe der Micro-Influencer, die eine große Reichweite haben und auch kostengünstig oder gar kostenlos mit Testprodukten oder Gewinnspielen auf Marken und Produkte aufmerksam machen.

Schließlich geht es im Influencer-Marketing nicht um Reichweite, sondern um die Relevanz des Influencers. Nur wer zur Marke oder dem Produkt wie die Faust aufs Auge passt, kann mit einem gesponsorten Post auch genug Traffic generieren und Aufmerksamkeit schaffen.

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