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Willkommen auf unserem Blog! Hier berichten wir über Kommunikation, Kreativität, multimediale Inhalte, digitale Strategien und unsere Arbeit bei Allison + Partners.

9 NOVEMBER 2017 //     

Umfragen und Studien für Kommunikationszwecke - Worauf man bei der Durchführung achten sollte

Umfrageergebnisse und Studien sind in der PR ein beliebtes Vehikel, um die Relevanz eines Produkts, einer Lösung oder eines ganzen Unternehmens zu belegen oder zu unterstreichen. Seriöse Studien und repräsentative Umfragen sind hoch relevant und bringen den Medien und Ihren Lesern nicht nur einen wirklichen Mehrwert, sondern auch Orientierung und somit einen positiven Effekt auf das ausführende Unternehmen.

Verwirrung um Gut oder Böse – Hot oder Flop

Wie aber findet man sich als Angesprochener zurecht, wenn die eine Studie belegt, dass Butter gesund ist und die nächste dieser Aussage vehement widerspricht? Oder in einer Studie Whatsapp als das beliebteste Social Media Tool identifiziert wird, in der nächsten Facebook? In der Öffentlichkeit entsteht so schnell der Eindruck, frei nach Shakespeares „Wie es Euch gefällt“, dass man heutzutage alles mit einer schnellen Umfrage belegen kann.

Und dabei muss man nicht einmal die Umfrage fälschen, wie der weit verbreitete Spruch „Glaube keiner Umfrage, die Du nicht selbst gefälscht hast“ einem weismachen will. Es scheint, als müsse man nur das richtige Umfrageunternehmen beauftragen, und schon hat man das Ergebnis, das man benötigt.

Was kann man also PR-seitig unternehmen, um einer Umfrage auch die gewünschte Relevanz und Glaubwürdigkeit zukommen zu lassen?

5 Schritte zu einer guten Umfrage

1. Seriosität des Umfrageinstituts

Wählen Sie ein Umfrageinstitut, das für seine Seriosität bekannt ist.

2. Zeitplan

Legen Sie einen realistischen Zeitplan für den gesamten Ablauf – von der Frageerstellung über die Feldphase bis hin zur Auswertung und Analyse der Ergebnisse – fest.

3. Wasserdichte Fragestellungen

Stellen Sie sicher, dass die Fragestellungen der Umfrage auch einer kritischen Hinterfragung standhalten und keine Suggestivfragen oder steuernden Frageabfolgen beinhalten. Auch hier zeigt sich ganz klar der Vorteil guter Umfrageinstitute, die gegebenenfalls noch einmal die Fragen anpassen.

4. Internationalität

Bei internationalen Umfragen unbedingt darauf achten, dass die Anzahl der Befragten in Ihrer Region auch das Kriterium der Repräsentativität erfüllen. Die Anzahl der Befragten kann je nach Zielgruppe stark variieren. Werden zum Beispiel CIOs aus Telekommunikations-Unternehmen befragt, ist eine Handvoll Zielpersonen in Deutschland durchaus schon repräsentativ, wohingegen die Anzahl bei Nutzern von Mobiltelefonen deutlich höher sein muss, um Repräsentativität zu gewährleisten.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber auch, dass das Umfrageinstitut gewährleisten kann, die selbe Methodik über alle gewünschten Länder hinweg einzuhalten, um Vergleichbarkeit zu garantieren.

5. Kritische Hinterfragung

Das durch das Umfrageinstitut präsentierte Ergebnis kritisch hinterfragen und auf Herz und Nieren prüfen und die Ergebnisse des Reports mit den Rohdaten aus der Umfrage stichpunktartig vergleichen. Dies ist vor allem bei den Kernaussagen wichtig.

Nun liegt es an Ihnen, die Ergebnisse so zusammenzufassen und aufzubereiten, dass sie einen interessanten Mehrwert für die Journalisten und Ihre Leserschaft bieten und auch in das Gesamtkonzept Ihrer Kampagne passen.

 

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