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Willkommen auf unserem Blog! Hier berichten wir über Kommunikation, Kreativität, multimediale Inhalte, digitale Strategien und unsere Arbeit bei Allison + Partners.

5 FEBRUARY 2021 //     

Ein diverses und integratives Miteinander am Arbeitsplatz: So funktioniert es bei Allison+Partners

Wer die Geschichtsbücher in der Zukunft aufschlagen wird – egal, wo auf dieser Welt – wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein ausführliches Kapitel über das Jahr 2020 darin finden. Das unfassbare Ausmaß an Entbehrungen und Herausforderungen für die geistigen, körperlichen und sozialen Aspekte unseres Lebens war bis dato eigentlich außerhalb jeglichen Vorstellungsvermögens – und 2021 schreibt aktuell fort, was 2020 begann. Doch bei all den Umbrüchen, der erzwungenen Distanz und auch dem Leid, das diese Zeit prägt, dürfen wir nicht übersehen, dass in jeder schwierigen Phase auch eine Quelle für Positives liegt. Ein Ausgangspunkt, der eine Chance in sich trägt, sich weiterzuentwickeln und das Leben der kommenden Generationen zu verbessern.

Und so eine Chance ist der aktuelle Diskurs um soziale Gerechtigkeit. Birgt er doch die Möglichkeit in sich, einen echten, dauerhaften Wandel zum Guten herbeizuführen.

Bricht man den Diskurs auf die Gesellschaft herunter, so sind vor allem auch die Unternehmen gefragt, hier nun aktiv zu werden. Es geht darum, Organisationen aufzubauen, in denen sich Menschen jedweden Hintergrunds in der Lage fühlen, sich voll und ganz einzubringen; in denen sie sich ohne Wenn und Aber angenommen fühlen und in denen ihr Vorankommen nur von der eigenen Leistung abhängt. Das Ergebnis ist nicht nur auf gesellschaftlicher Ebene ein erstrebenswertes. Auch für die Unternehmensziele zahlt sich das Engagement rund um Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion (DE&I) aus. Laut McKinsey sind ethnisch vielfältige Unternehmen mit 36 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit profitabler als die Konkurrenz.

Was so einfach klingt bedarf in der Realität jedoch nach wie vor einer großen Anstrengung. Der German Diversity Monitor 2020 der Initiative BeyondGenderAgenda aus dem Frühjahr 2020 mahnte beispielsweise eindringlich: Im Durchschnitt haben nur etwa 15 Prozent der Vorstandsmitglieder in den analysierten DAX 30-, MDAX- und SDAX-Unternehmen Wurzeln außerhalb der DACH-Region. Dennoch gaben 40 Prozent der Befragten an, dass mehr Diversität im Führungsgremium aus ihrer Sicht nicht notwendig sei.

Die tragischen Ereignisse rund um den Tod von George Floyd, Breonna Taylor, Ahmaud Arbery und so vielen anderen, die den Anstoß für das globale Wachstum der Black-Lives-Matter-Bewegung gaben, nahmen wir zum Anlass, in unseren Büros bei Allison+Partners über die Geschehnisse zu diskutieren und das Thema Vorurteile, wie es sich zum Beispiel auch hier in Deutschland zeigt, näher zu beleuchten. Wir analysierten die Vorkommnisse, reflektierten die historischen und gesellschaftlichen Hintergründe und teilten so viele Informationen, Erkenntnisse und persönliche Erfahrungen wie möglich. Es entstand eine ganz neue Diskussions- und Reflexionskultur, die zur Erkenntnis führte: Identität ist sehr persönlich, intersektional und nuanciert. Die Probleme mit und durch Vorurteile sind zahlreich und betreffen uns auf so vielen Ebenen. Da gibt es nur eines: handeln!

Unser agenturweiter Diskurs führte zur Identifizierung der wichtigsten Herausforderungen, die wir agenturintern angehen müssen, um Vielfalt und Inklusion in unserem Unternehmen wirklich realisieren zu können. Um diese Mission zu erfüllen, haben wir begonnen, die folgenden Aspekte unseres Arbeitsalltags zu untersuchen:

Wie wir kommunizieren:

Wir entwickeln agenturweit eine klare Vorstellung davon, wie wir intern kommunizieren. Dabei steht im Mittelpunkt, die Identität unserer Mitarbeiter zu respektieren und zu stärken. Wir führen regelmäßige, tiefgehende Gespräche, erkunden die Themen, die uns bereichern, und stärken unsere beruflichen Beziehungen. Das reicht von regelmäßigen Diskussionsgruppen und dem Austausch mit externen Referenten bis hin zu wöchentlichen Newslettern und dem persönlichen Austausch. Wir arbeiten zudem daran, global unsere externe Kommunikation zu verbessern, um unseren Agenturansatz für DE+I klar zu vermitteln.

Wir werden repräsentativer:

Unsere Agentur hat ihren Ausschreibungs- und Bewerbungsprozess überarbeitet, um sicherzustellen, dass wir aus einer größeren Vielfalt von Bewerbern auswählen können. Außerdem haben wir unser Onboarding-Programm aktualisiert, damit sich alle neuen Mitarbeiter angesprochen fühlen, sich voll und ganz in die Arbeit einzubringen. Wir bauen unsere Karriereprogramme aus, um die Führungskräfte von morgen auf eine möglichst weite Reise in unserem Unternehmen vorzubereiten.

Aufbau eines Ökosystems von gleichgesinnten Partnern:

Agenturweit arbeiten wir daran, langfristige Partnerschaften mit gleichgesinnten Organisationen und Institutionen zu entwickeln, die sich für Vielfalt und Inklusion einsetzen. Das klare Ziel auch hier: die Diversität in der PR-Branche langfristig zu steigern. Die individuelle Unterstützung neuer Talente im Kleinen ist hier ebenso essenzieller Teil unseres Engagements wie die des kulturellen und sozialen Wandels im Großen.

Entwicklung von Beratungskompetenzen für unsere Kunden:

Auf globaler Ebene entwickeln wir Fähigkeiten, Tools und Daten und sammeln und analysieren Einsichten, um ein Fundament für unsere Kunden und unsere Arbeit in diesem Bereich zu schaffen. So stellen wir sicher, dass wir die höchste Messlatte für Vielfalt ansetzen. Das beinhaltet die Arbeit unseres branchenführenden Research- und Analyseteams sowie unser neues kreatives Prüfungsgremium in den USA und Europa, das Ideen und Content bewertet, um sicherzustellen, dass unsere Arbeit so vielfältig und inklusiv wie möglich ist.

Unsere bisherige Arbeit stimmt uns sehr zuversichtlich. Wir sind auf dem richtigen Weg, auch wenn noch einiges an Wegstrecke vor uns liegt. Als Gruppe von Marketing- und Kommunikationsexperten setzen wir uns für echte Veränderungen in unserer Organisation ein. Und für eine Zukunft, in der ein vielfältiger und inklusiver Arbeitsplatz die Regel und nicht die Ausnahme ist.

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