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Willkommen auf unserem Blog! Hier berichten wir über Kommunikation, Kreativität, multimediale Inhalte, digitale Strategien und unsere Arbeit bei Allison + Partners.

8 JULY 2020 //     

Digitale Unternehmenskultur und virtuelle Zusammenarbeit

Wie Social Distancing das Team näher zusammenbringt

Dass die gesamte Kollegschaft auf einen Schlag ins Homeoffice entschwindet, hätte sich selbst Anfang März noch keiner von uns ausmalen können. Doch genau das ist passiert. Von Beginn an war es uns wichtig, unsere regulären Events zur Stärkung des Team-Zusammenhalts aufrecht zu erhalten. Das hat unsere Team-Mitglieder grenzübergreifend in mehrerlei Hinsicht noch näher zusammengebracht:

Team-Chat als die neumoderne Stempeluhr

Jeden Tag wird ein neuer Chat-Verlauf eröffnet, damit man sieht, welche Teammitglieder schon online sind. Aber es ist mehr als eine praktische Anwesenheitsliste. Es ist ein virtueller Gruß an die Kollegen und ein kleines Büro-Gespräch. Oft geht es über ein reines „Hallo und Tschüss“ hinaus. Wenn das simple „Guten Morgen“, „Mittagspause“, „Wieder da“ oder „Feierabend“ mit Zitaten, GIFs oder in Dialekten verfasst wird, entsteht ein Stimmungsbild, wie es den Kollegen gerade geht. Die Chat-Nachrichten zeigen jedem, dass wir alle in derselben Lage sind und am gleichen Strang ziehen.

Von Flurfunk bis Kaffeeklatsch – regelmäßiger Austausch gehört zum Pflichtprogramm

Um trotz räumlicher Distanz und Social-Distancing-Bestimmungen die persönliche Nähe zu bewahren, haben wir unseren typischen Tratsch vor der Kaffeemaschine oder Gespräche an der Bürotür einfach in die virtuelle Welt verlegt. Jeden Morgen treffen wir uns alle gemeinsam im Video-Chat und wünschen uns einen guten Morgen. Wenn einem etwas auf der Seele brennt, Aufgaben umverteilt werden sollen, oder einfach etwas witziges passiert ist, kann er es hier loswerden.

Bonus: Die Frage des Tages

Damit dieser Video-Chat nicht nur eine unpersönliche, rein berufliche Besprechung bleibt, wurde die „Frage des Tages“ eingeführt. Hier besprechen wir Themen wie „Welches Lied würdest du in einer Karaoke-Bar singen?“, „Was würdest du deinem 10-jährigen Ich gerne mit auf den Weg geben?“ bis hin zu „Welche Superheldenkraft hättest du gerne?“. So entwickelte sich der morgendliche Austausch schnell zu einer Runde, die uns auf zwischenmenschlicher Ebene viel näher zusammenbrachte.

Monatliche Ausflüge finden weiterhin statt

Nur weil man sich nicht persönlich treffen kann, war das für uns kein Grund, unsere monatlichen Team-Veranstaltungen abzusagen. Anstatt ins Museumsviertel nebenan zu gehen, haben wir uns stattdessen einen Live-Stream der Wiener Oper angesehen oder sind virtuell durch das Digital Art Museum in Tokyo gestreift. Statt Bowlen zu gehen oder Minigolf zu spielen, haben wir uns zu einem virtuellen Spieleabend verabredet und „Wer bin ich?“ gespielt. Ein Highlight war eine Sammlung unserer Babyfotos mit gemeinsamem Rätselraten, welcher Kollege sich hinter welchem Babyfoto verbirgt.

Monday Morning Meeting und Friday Wrap-Up

Im Büro startet normalerweise jede Woche mit einem gemeinsamen Frühstück, bei dem wir unsere aktuellen Aufgaben durchgehen. Das haben wir einfach in den Video-Chat verlegt. Auch unser Meeting am Freitagnachmittag, bei dem jeder sein Low- und Highlight der Woche erzählt, wurde lediglich von der Lounge in den Video-Chat verlegt. Viele reguläre Termine sind einfach online umzusetzen. Auch unsere interne Trainingseinheit am Donnerstagvormittag findet wie gewohnt statt, wenn auch online.

Unternehmensweiter Chat verbindet Mitarbeiter überall auf der Welt

Reguläre Meetings und Veranstaltungen finden weiterhin statt, zudem kommuniziert die Geschäftsführung regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Bezug auf die Corona-Krise und deren Auswirkungen auf die Agentur. In einem gemeinsamen Chat auf Microsoft Teams sind diese Informationen allen Mitarbeitern zugänglich. Außerdem gibt es einen globalen Chat mit Ideen, wie wir Kunden in dieser herausfordernden Zeit noch besser betreuen können, einen Kanal, der sich nur um News Updates zur Pandemie dreht sowie einen zu guten Neuigkeiten (auch unabhängig von der Krise). Und ein besonders geschätzter globaler Kanal heißt „Work From Home Life“: Hier teilen die Kollegen Fotos ihrer Haustiere, rufen zu gemeinsamen Workouts auf, tauschen ihre Erfahrungen zum Homeschooling aus oder vereinbaren Spiel-Dates für ihre Kinder. Es wurde sogar eine globale Playlist mit den Lieblingssongs von Kollegen weltweit erstellt.

Internationale Zusammenarbeit für unternehmensinterne Themen

Gerade zu Beginn der Ausgangsbeschränkungen gab die Unternehmensleitung regelmäßig Video-Calls. In den monatlichen Company Calls wurden Corona-Updates angesprochen und die Belange und Sorgen der Mitarbeiter adressiert.

Die Geschäftsführung spricht offen über den aktuellen Stand, womit sich die einzelnen Büros befassen und was die Agentur im Gesamten in die Wege leitet, um diese schwierige Zeit gut zu überstehen. Darüber hinaus gibt es kurze Clips, die „Leadership Minute“-Videos, in denen Gründer und Partner eine regelmäßige Motivationsansprache teilen und aktuelle Infos weiterleiten.

Mit regelmäßigen anonymen Umfragen holte das Leadership-Team ein Stimmungsbild der Belegschaft ein, um stets genau zu wissen, wie sich die Mitarbeiter aktuell fühlen und wie sie diese am besten unterstützen können. Außerdem hat das internationale Research- und Measurement-Team Statistiken und Whitepaper erstellt, die Kunden oder potenziellen Neukunden tiefere Einblicke zu Branchen-Themen während der Krise verschaffen sollen.

Und schließlich bildeten sich internationale Teams, die gemeinsam einen Plan entwickeln, um die Agentur in den Bereichen Unternehmenskultur, Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmenswachstum voranzutreiben.

Kultur, ein wichtiger Grundwert von Allison+Partners, floriert trotz Corona

Bei Allison+Partners wird Unternehmenskultur großgeschrieben. Neben einem Culture Committee, einem Fun Committee und einem Diversity Committee gibt es Möglichkeiten zur persönlichen Weiterbildung (Learning Committee, Women’s Leadership Program, Book Club oder Mentoring Program). Darüber hinaus organisieren sich Mitarbeiter, die sich nebenbei ehrenamtlich engagieren, im Volunteer Committee und auch für den Austausch mit Vorgesetzten gibt es Raum (Open Door Program, Senior Advisory Counsel).

In der Corona-Pandemie mussten diese Projekte nicht pausieren. Ganz im Gegenteil – sie haben sich nochmals vertieft, weiterentwickelt und florieren über Büro- und Landesgrenzen hinweg. Auch wenn Social Distancing für viele eine Herausforderung war und ist, hat es uns zu mehr Team-Zusammenhalt und Nähe verholfen.

 

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