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Willkommen auf unserem Blog! Hier berichten wir über Kommunikation, Kreativität, multimediale Inhalte, digitale Strategien und unsere Arbeit bei Allison + Partners.

28 AUGUST 2020 //     

Change Communication: Es geht um das Miteinander und die Vermittlung der Ziele

Change Communication – oder auf Deutsch die Kommunikation rund um Veränderungsprozesse – ist gerade in dieser von Covid-19 geprägten Phase zu einem entscheidenden Element der Unternehmenskommunikation geworden, intern wie extern.

Per Definition befasst sich Change Communication mit der kommunikativen Begleitung des Change Management mit dem Ziel, positiven Einfluss auf weiche Faktoren (wie Stimmungen, Ängste, Widerstände usw.) zu nehmen, die den Erfolg hemmen oder befördern können. In der Regel sind Veränderungen, die kommunikativ unterstützt werden sollen, geplant und nicht wie im Falle der Corona-Pandemie plötzlich und unvorhergesehen. Umso wichtiger ist es in Ausnahmesituationen rund um Krisen aller Art, aktuelle Unternehmensveränderungen transparent, offen und vor allem richtig zu kommunizieren.

Wie Change Communication gelingt, was man dabei beachten muss und welche Stolpersteine man umgehen sollte, hören Sie in der neuen Folge „Kopfstand“ – dem Podcast für PR, Kommunikation und Neue Arbeit von Allison+Partners. Sie können diese bei Spotify, YouTube und iTunes abrufen. Zu Gast ist Rainer Westermann, Präsident des Crisis Protection Networks: Westermann ist unter anderem auf den Gebieten der strategischen Kommunikation und des Reputationsmanagements langjähriger Experte.

Mit Persönlichkeit kommunizieren

Entscheidende Faktoren für Führungskräfte, um Veränderungen, Reformen und Innovationen innerhalb des Unternehmens zu verkünden und auch erfolgreich zu implementieren, sind Authentizität und Persönlichkeit. Was zunächst selbstverständlich klingt, ist in der Realität aber meist anspruchsvoller als gedacht.

Es geht darum, offen, ehrlich und transparent mit den Mitarbeitern zu kommunizieren, kein Blatt vor den Mund zu nehmen, wenn es um zunächst negative Veränderungen geht und persönlich für die Reformen zu stehen. Determinierend für Erfolg oder Misserfolg ist, ob die Mitarbeiter der Führungskraft „abkaufen“, was sie sagt, oder ob sie die Rede für „leere Worte“ halten. Sollte letzteres der Fall sein, wird die angestrebte Änderung, wenn überhaupt, dann nur mühsam umzusetzen sein. Mit Zustimmung darf man dann nicht rechnen.

Aus diesem Grund muss sich die Führungskraft hier etwas aus der Deckung wagen, aktiv beispielhaft voranschreiten und den neu eingeschlagenen Weg ohne wenn und aber verfolgen. Doch trotz aller Entschlossenheit gilt es, auf Bedenken, Kritik und Rückfragen der Mitarbeiter individuell und detailliert einzugehen und alle Beteiligten „mitzunehmen“.

Nur wenn allgemeiner Konsens herrscht und sich das gesamte Team hinter der Führungskraft versammelt, wird die Veränderung in ihrer angestrebten Gänze gelingen.

Von innen nach außen kommunizieren

Einmal angestoßen und mit der Umsetzung im Inneren begonnen, kann die Veränderung auch transparent nach außen kommuniziert werden. Voraussetzung dafür ist die interne Analyse und die Abwägung, welche Faktoren der Transformation in die Öffentlichkeit getragen werden sollen.

Um zu vermeiden, dass Potemkin’sche Dörfer aufgebaut werden, darf nach außen nur kommuniziert werden, was innerhalb des Unternehmens gelebt wird. Bröckelt der Rückhalt oder gibt es Schwierigkeiten mit der Umsetzung, so muss man das nach außen natürlich nicht kommunizieren – aber dann sollte man auch davon absehen, nicht vorhandene Fortschritte publik zu machen.

Gerade in dieser von der Corona-Pandemie geprägten Phase respektieren sowohl Mitarbeiter als auch die interessierte Öffentlichkeit, dass manches nicht nach Plan laufen kann. Ebenso wie intern sind auch in der externen Kommunikation Authentizität und eine gewisse persönliche Öffnung nötig, um zu überzeugen. Sich hinter Floskeln oder hinter einer gespielten Fassade zu verstecken, wird auf Dauer nicht funktionieren und eher den internen Fortschritt torpedieren, als für Optimismus zu sorgen.

Der menschliche Faktor

Zentraler Bestandteil jeglicher Form der Change Communication ist der menschliche Faktor. Demnach ist es erlaubt, ja sogar erwünscht, wenn die kommunizierende Person (die Führungskraft) sich „menschlich“ zeigt. Der Mythos des „starken Mannes“ oder der „starken Frau“ an der Spitze, der oder die niemals Gefühlsregungen zeigt, ist längst überholt. Sich als Führungskraft zu trauen, Gefühle und Emotionen zu zeigen, erfordert zweifelsohne Mut. Richtig eingesetzt sendet man jedoch auf diesem Wege positive Signale, die letztendlich die Erfolgsaussichten der Unternehmensveränderung drastisch erhöhen.

Inwiefern B2B-Marken bereits auf einer emotionalen Ebene kommunizieren, welchen Herausforderungen sie dabei begegnen und was Sie tun können, um Ihre Kommunikation „menschlicher“ zu gestalten, erfahren Sie in unserer neuen Studie. Hier können Sie das Whitepaper herunterladen.

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