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Willkommen auf unserem Blog! Hier berichten wir über Kommunikation, Kreativität, multimediale Inhalte, digitale Strategien und unsere Arbeit bei Allison + Partners.

4 FEBRUARY 2019 //     

6 Tipps für Kooperationen mit Influencern

Influencer Relations hat sich vor allem bei Consumer-Marken zu einem essenziellen Teil der Unternehmenskommunikation entwickelt. Die Zusammenarbeit mit Instagramern, Youtubern und Bloggern kann für PR und Marketing echten Mehrwert liefern.

Ernstzunehmende Influencer werden im Idealfall zu externen Meinungsführern oder Markenbotschaftern und tragen durch ihre Kommunikationskanäle und Follower-Beziehungen aktiv zum Brand Building bei.

Doch den richtigen Multiplikator für die eigene Marke zu finden, ist nicht so leicht. Die Herausforderung gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. In unserer Serie zum Thema Influencer-Marketing geben wir Euch regelmäßig Einblicke ins Thema Influencer Relations. Weshalb sich Unternehmen auf diese Art von Kommunikation einlassen sollten oder welche verschiedenen Typen es überhaupt gibt.

Passend zum 6. Teil unserer Serie kommen hier die 6 wichtigsten Tipps für fruchtbare Influencer Relations.

Tipp 1: Qualität ist das A und O

Um sich als Zugpferd für eine Marke zu eignen, muss der Influencer unbedingt zur Marke passen. Alle Kanäle des Kandidaten müssen regelmäßig mit hochwertigem Content bespielt werden. Sowohl Schreibstil als auch Bild- oder Videocontent muss zum Partnerunternehmen passen, um dessen Reputation nicht zu gefährden.

Es genügt hierbei nicht, das Augenmerk ausschließlich auf den Kooperationszeitraum zu legen. Vielmehr sollte man potenzielle Kandidaten über einen gewissen Zeitraum im Blick behalten, um sich ein umfassendes Urteil bilden zu können.

Wichtig ist auch die Frage: Habe ich es mit einem zuverlässigen Partner zu tun? Der Influencer, der am besten zur Marke passt, nützt nichts, wenn er unzuverlässig ist und nicht wie vereinbart liefert. Hier empfiehlt sich, erst einmal mit einem kleineren Projekt anzufangen. Klappt es das erste Mal und ist eine vertrauensvolle Kommunikationsbasis geschaffen, steht auch größeren Projekten nichts im Wege.

Tipp 2: Glaubwürdigkeit ist der höchste Trumpf eines Influencers

Dass Influencer-Marketing letztendlich Absatzsteigerung zum Ziel hat, ist kein Geheimnis. Trotzdem unterscheidet sich diese Art von Werbung deutlich von anderen Marketingformen. Influencer werden im Gegensatz zu professionellen Schauspielern oder Models in ihrer Funktion als Privatperson wahrgenommen.

Diesen Vorteil kann man sich zu Nutze machen. Allerdings ist es unabdingbar, dass aus den Partnerschaften des Influencers hervorgeht, dass er mit Kooperationsangeboten selektiv umgeht und nur die Kooperationspartner auswählt, hinter deren Produkten und Services er mit Überzeugung stehen kann. Das erhöht seine Glaubwürdigkeit und überzeugt seine Follower.

Wichtig: Influencer, die schon einen ganzen Bauchladen an Kooperationspartnern bedienen, oder deren Kooperationspartner nicht zur eigenen Marke passen, kann man getrost auslisten.

Tipp 3: Reichweite ist nicht alles

Für die, die es nicht besser wissen, ist Reichweite immer noch das A und O bei der Auswahl eines Influencers. Lassen Sie sich gesagt sein: Nein, ist es nicht. In Teil 4 unserer Serie können Sie nachlesen, welche Größenordnungen es bei Influencern gibt und wie man den passenden Partner auswählt. Sehr oft geht es nämlich nicht darum, von einer Armee an Followern gesehen, sondern von der richtigen Zielgruppe wahrgenommen zu werden. Masse ist wie so oft im Leben nicht immer Klasse.

Klein aber fein

Influencer bewegen sich als Experten auf ihrem Gebiet im öffentlichen Raum. Gerade bei Themen, die für ein sehr spezielles Fachpublikum interessant sind, können Nano-Influencer aufgrund ihrer sehr hohen Interaktionsrate hervorragende Multiplikatoren sein und messbare Effekte erzielen. Der direkte Kontakt und die Interaktion in beide Richtungen sind auf kleinen Kanälen viel stärker ausgeprägt als bei Influencern mit höheren Follower-Zahlen.

Wie man Fake-Follower identifiziert

Bei Kooperationen, die vor allem breit gestreut werden sollen, ist es ratsam, die Interaktionsrate genau zu überprüfen. Viele Influencer nehmen zwielichtige Follower-Services in Anspruch, die ihnen zwar helfen, eine große Zahl an Followern zu erreichen, bei denen die ausgesandte Message dann allerdings schnell in den Sackgassen ihrer toten, von Bots gesteuerten oder vollkommen unpassenden Follower-Accounts versickert.

Ein Blick auf die Uhrzeit von Interaktionen kann hier genauso weiterhelfen wie die Art der Antworten. Sind es immer nur einzelne generische Worte oder Emojis, sollte man sich die Follower des jeweiligen Influencers genauer ansehen. Gekaufte Follower lassen sich ziemlich leicht identifizieren.

Tipp 4: Follower im Fokus

Womit wir bei Punkt 4 wären, dem vielleicht wichtigsten überhaupt: Um einen geeigneten Multiplikator auszuwählen, ist es wichtig, die Zielgruppe mit den vorhandenen Followern abzugleichen. Wer folgt? Wie aktiv ist die Followerschaft? Sind unter den Followern eventuell sogar weitere Influencer, die sich für meine Kampagne eignen oder gibt es sogar den ein oder anderen, der sich noch besser eignet als der ursprünglich ausgewählte Kandidat?

Wenn man sich die Zeit nimmt, von einem interessanten Profil zum nächsten durcharbeitet und die Follower genau unter die Lupe nimmt, trifft sich die richtige Wahl viel leichter.

Tipp 5: Geben ist seliger denn Nehmen

Was Paulus schon vor Jahrtausenden wusste, ist auch heute noch gültig. Wenn man einen geeigneten Kooperationspartner gefunden hat, ist Beziehungspflege angesagt. Beide Seiten sollten von der Zusammenarbeit profitieren.

Je nach Reichweite kommt es vor, dass Influencer zusätzlich zu den getesteten Produkten auch noch eine Gebühr für ihre Arbeit verlangen. Das sollte von Unternehmen nicht reflexartig verteufelt werden, sondern als Preis für eine Dienstleistung gewertet werden. Viele Influencer betreiben ihre Social-Media-Aktivitäten hauptberuflich und sind somit auch auf ein regelmäßiges Einkommen angewiesen.

Grundsätzlich gilt: Je großzügiger und zuvorkommender man seinen Kooperationspartner behandelt, desto mehr ist dieser gewillt, das Unternehmen tatkräftig zu unterstützen. Was man jedoch nicht unterstützen sollte, sind die immer häufiger in den Raum geworfenen astronomischen Forderungen von gehypten Influencern, die quasi schon Promi-Status haben.

Tipp 6: Zugang zu wertvollen Netzwerken nutzen

Ein oft unterschätzter Aspekt im Influencer-Marketing ist der Zutritt zu neuen Netzwerken, zu denen man als Außenstehender vorher keinen Zugang hatte. Influencer stehen in Kontakt mit anderen Influencern, mit wichtigen Branchenvertretern und einer großen Community, die genau der entsprechenden Zielgruppe entspricht. Eine stabile Partnerschaft kann also zusätzlich zum Marketing auch noch fürs Networking und den Zugang zu fachlicher Expertise hilfreich sein.

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