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Willkommen auf unserem Blog! Hier berichten wir über Kommunikation, Kreativität, multimediale Inhalte, digitale Strategien und unsere Arbeit bei Allison + Partners.

5 FEBRUARY 2020 //     

50 Nachhaltigkeitstipps für Zero Waste im Büro

Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Plastikfrei leben – die Schlagworte für eine bessere Welt schaffen es verstärkt ins Bewusstsein vieler Menschen. Aber auch im Großen setzt sich der verantwortliche Umgang mit natürlichen Ressourcen immer stärker durch. Städte rufen den Klimanotstand aus und machen so nicht nur auf das Thema aufmerksam, sie setzen sich auch konkrete Ziele. Ganze Länder verbieten Plastiktüten, ganze Kontinente verbieten Einwegplastik und überall auf der Welt demonstrieren Menschen gegen den Klimawandel.

Doch wir wissen alle: nur reden hilft nichts. Der Wandel beginnt im Kleinen: zuhause und in der Arbeit.

Was bedeutet Zero Waste überhaupt?

Zero Waste bedeutet nicht, dass ab sofort keinerlei Müll mehr produziert werden darf. Vielmehr geht es darum, die Abfallmenge so gering wie möglich zu halten und wertvolle Ressourcen zu schonen. Das gilt für das individuelle Verhalten im eigenen Haushalt, aber auch im Büro oder am Arbeitsplatz.

Hier sind einige Ideen, wie man zum Beispiel den Arbeitsalltag nachhaltiger und ressourcenschonender gestalten kann. Einiges haben wir bei Allison+Partners bereits umgesetzt, aber auch wir haben noch einige Verbesserungsmöglichkeiten.

        Der Arbeitsweg

  1. Der Arbeitsweg wird zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Skateboard umweltschonender, selbst, wenn man nur einen Teil des Weges so zurücklegt.
  2. Wer weiter weg wohnt oder Kundentermine in der Umgebung wahrnimmt, sollte sich an den ÖPNV halten und Bus oder Bahn nutzen.
  3. Manche Vorgesetzte fördern einen nachhaltigen Arbeitsweg (z.B. mit Jobtickets für den ÖPNV) – einfach mal nachfragen!
  4. Bei weiteren Geschäftsreisen bietet es sich an, ebenfalls die Bahn als erste Option bei der Wahl des Verkehrsmittels zu sehen. Sie ist gerade bei innerdeutschen Strecken eine gute Alternative zum Flugzeug.

    Der Schreibtisch

  5. Schon gewusst, dass es Tacker ohne Tackerklammern gibt? Bis zu 10 Blätter kann man damit problemlos aneinanderheften.
  6. Statt Textmarkern (diese enthalten oft schädliche Inhaltsstoffe und sind aus Plastik) kann man auch Buntstiftmarker oder nachfüllbare Faserstifte auf Wasserbasis nutzen.
  7. Nachfüllbare Stifte (Füller, Kugelschreiber, etc.) sind eine gute Möglichkeit, um Ressourcen zu schonen.
  8. Radiergummis gibt es aus Naturkautschuk als Alternative zur gewöhnlichen gummiähnlichen Plastikmasse.
  9. Recycling-Papier unterscheidet sich kaum von neu produziertem Papier und ist nachhaltiger. Zudem kann man Papier beidseitig bedrucken/beschreiben. Außerdem müssen Notizen nicht handschriftlich sein, sondern können auch online, in verschiedenen Apps oder Programmen notiert werden.
  10. Wer (interne) Drucke im Eco-Modus druckt, sorgt dafür, dass die Druckerpatrone länger hält.

    Die Büroküche

  11. Wie wäre es mit Mealprepping oder frisch Gekochtem statt Essen-to-Go? Das spart nicht nur Verpackungsmüll, sondern schont auch noch den Geldbeutel.
  12. Wiederverwendbare To-Go-Behälter sind eine Investition wert – bei uns gibt es zum Beispiel Office-Boxen, in denen man sein übriges Mittagessen verpacken kann.
  13. Wer gemeinsam mit seinen Kollegen kocht, kann Großpackungen kaufen und so Verpackung aber auch Geld sparen.
  14. Obst-Lieferungen sind ein willkommenes i-Tüpfelchen in unserem Agenturalltag. Bei Allison+Partners in München kommt jeden Montag ein großer Korb mit frischem, unverpacktem Bio-Obst.
  15. Wer auf Kaffeebohnen oder -pulver statt Kapsel- oder Pad-Kaffee setzt, vermeidet eine große Menge Müll, der häufig nicht recycelt werden kann.
  16. Zucker und Milch können frisch und nicht einzeln abgepackt bereitgestellt werden - auch in Meetings.
  17. Für die Fleischproduktion werden viele Ressourcen verbraucht, deshalb lohnt es sich, Fleischgerichte zu reduzieren und auf Bio-Qualität zu achten. In unserem Team arbeiten vier Vegetarier und eine Veganerin, die als gutes Beispiel vorangehen.
  18. Wir verzichten auf Wasser aus Plastikflaschen und sorgen mit einem Wassersprudler für die Herstellung des nötigen „Blubbs“.
  19. Stoffservietten sehen im Vergleich zur Papiervariante nicht nur schöner aus, sondern sind zudem auch noch nachhaltiger.


    Die Reinigung

  20. Essig, Soda, Zitronensäure und bei Bedarf Natron oder Kernseife – es braucht nicht für jede Ecke ein eigenes Putzmittel. Mit diesen fünf Grundzutaten kann man alle notwendigen Putzmittel zusammenstellen.
  21. Der Abwasch funktioniert mit waschbaren Lappen einwandfrei, dazu braucht es keine Einweg-Küchentücher. Zusätzlich gibt es Spülbürsten, bei denen man den Bürstenkopf einfach austauschen kann, sobald er ausgedient hat.
  22. Ein weiteres großes Thema ist die Mülltrennung: In großen Büros landet am Ende oft alles im selben Eimer. Ein System für die Trennung von Plastik, Papier, Bio-, Rest- und Glas-/Dosenmüll ist gar nicht so schwer umzusetzen. Manchen Abfall kann man auch für den guten Zweck sammeln, wie z.B. für Organisationen wie Terracycle oder Blechwech.

    Der Briefversand

  23. Briefkuverts können wiederverwendet werden, solange man sich dabei an die DSGVO hält und den Namen des ursprünglichen Absenders unkenntlich macht. Mit einem Hinweis auf dem Kuvert wie „der Umwelt zuliebe“, wird es in der Regel auch nicht als geringe Wertschätzung verstanden.
  24. Geschreddertes Papier kann man ideal als Alternative zur Luftpolsterfolie als Verpackungsmaterial nutzen. Das ist natürlich auch nur mit einem DSGVO-konformen Schredder möglich.
  25. Wer Briefumschläge ohne Fenster verwendet, erleichtert dem Empfänger die fachgerechte Entsorgung.
  26. Briefmarken zum Selbstbefeuchten enthalten weniger Schadstoffe als selbstklebende Briefmarken.


    Die Stromversorgung

  27. Energiesparfunktionen gibt es für fast alle Geräte, bei den übrigen können Zeitschaltuhren angebracht werden, die das Gerät komplett vom Stromkreis trennen. Aber auch ohne Zeitschaltuhr sollten die Geräte abends nicht in den Standby-Modus, sondern abgeschalten werden.
  28. Archive benötigen Datenserver-Speicherkapazität, deshalb sollte man alte Mails regelmäßig löschen oder falls nötig offline archivieren.
  29. Ein dunkler Bildschirmhintergrund verbraucht weniger Strom als ein heller. Oft lassen sich Programme leicht umstellen.
  30. Auch bei der Wahl der Suchmaschine kann man auf Nachhaltigkeit achten: Ecosia zum Beispiel pflanzt für jede Suchanfrage einen Baum.
  31. Für batteriebetriebene Geräte können wiederaufladbare Akkus verwendet werden, um Müll zu vermeiden.
  32. LED-Beleuchtung benötigt weniger Strom als Halogenlampen oder gar klassische Glühlampen. Der Austausch lohnt auch durch deren längere Lebenszeit.
  33. Wenn niemand im Raum ist: Licht aus, Heizung aus, Fenster zu!
  34. Wer statt des Aufzugs die Treppe nutzt, spart einerseits Energie – andererseits tut man etwas für die Fitness.
  35. Für heiße Sommertage: Ventilatoren benötigen weniger Energie als eine Klimaanlage.

    Der Einkauf

  36. Es ist besser, selten große Einkäufe zu tätigen, statt öfter nur Kleinstmengen zu kaufen. Darüber hinaus haben lokale und regionale Produkte oft den kleineren CO­2-Fußabdruck.
  37. Wer nicht auf den bequemen Lieferservice verzichten mag, sollte sich für einen einzigen Lieferanten entscheiden, der alle benötigten Produkte liefern kann. Es gibt auch nachhaltige Versandhändler wie Memo oder Manomeer.
  38. Second-Hand ist die Möglichkeit, um Müllberge klein zu halten. Ebay-Kleinanzeigen ist eine wahre Fundgrube – und durch Up-cycling kann man dem Büro einen ganz individuellen Touch geben.

    Der Sanitärbereich

  39. Wo es geht, sollte man auf Warmwasser verzichten oder auf Durchlauferhitzer zurückreifen, die nur dann Warmwasser produzieren, wenn es wirklich benötigt wird.
  40. Feste Seife ist Studien zufolge genauso hygienisch wie Flüssigseife, benötigt aber weniger chemische Ressourcen – und Verpackung.
  41. Was bei Servietten gilt, stimmt auch bei Handtüchern: Wer wäscht, statt wegzuschmeißen spart Müll.
  42. Toilettenpapier aus Recyclingpapier gibt es übrigens auch in zufriedenstellender Qualität.


    Das Meeting

  43. Ein energieeffizienter Beamer spart Strom und ist aus ökologischer Sicht deshalb sehr wertvoll.
  44. Ein magnetisches Whiteboard kann immer wieder beschrieben werden und ist dem Flipchart- oder Pinnwandpapier generell vorzuziehen.
  45. Handouts via PDF sind eine gute Alternative zu Papierunterlagen.

    Die Geschäftsreise

  46. Das A du O: Man sollte zuerst überlegen, ob die Reise nicht durch eine Videokonferenz ersetzt werden kann.
  47. Das verbrauchte CO2 für die An- und Abreise kann man über Projekte wie Atmosfair ausgleichen.
  48. Wer nötige Übernachtungen in Biohotels verbringt, tut zusätzlich Gutes, denn diese Hotels achten besonders auf Nachhaltigkeit.

    Das Firmen-Event

  49. Die Tätigkeiten für Firmenausflüge sollte ganz bewusst getroffen werden: Bogenschießen statt Paintball, Trampolin-Park statt Kart-Fahren, Museumsbesuch statt Kunstworkshop. So werden weniger Ressourcen verbraucht, wie Farbe, Sprit oder Strom.
  50. Bei Messeauftritten können Deko und Infoständer eingesetzt werden, die auf weiteren Messen wiederverwendet werden können. Wer auf Broschüren und Print-Material auf zeitlose Formulierungen achtet, kann diese langfristig einsetzen.

Unser konkretes Ergebnis:

Bei unserer Eigenbeurteilung haben wir festgestellt, dass wir bereits 27 dieser 50 Best-Practices umsetzen, insbesondere in der Küche. Dennoch gibt es noch eine Menge zu tun. Als Nächstes wollen wir uns dem Thema Stromversorgung mehr widmen.

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